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„Spannst Du eine Saite zu stark,
wird sie reißen.Spannst Du sie
zu schwach, kannst Du nicht
auf ihr spielen.“

(Buddha)
















:: Supervision


Kompetenz und Arbeitsfähigkeit sind wichtige Güter, die der gründlichen Pflege bedürfen, um sie zu erhalten und zu verbessern.

Supervision ist ein Weg dazu. Sie ist eine Form von Beratung für Interaktionen in beruflichen Beziehungsfeldern (Stationsteam, Pflegeteam).

Dabei geht sie davon aus, dass Team oder Gruppe ein Ganzes bilden. Für dieses Ganze sind Selbsterfahrung und Selbstkontrolle der einzelnen unverzichtbar. Klappt das eine, so hat das Auswirkungen auf das andere und umgekehrt.

Ohne Aufdeckung von Konflikten und ihre Bearbeitung auf kollegialer Ebene sind Probleme und Fehler programmiert. Dabei sind Konflikte meist nur die Folge von Missverständnissen oder die Folge davon, dass man von dem Kollegen zu wenig weiß. Werden Konflikte nicht erkannt, entstehen Spannungsfelder aus Unklarheit, Uneinigkeit, Unsicherheit. Das Ergebnis ist Resignation, Gereiztheit oder Misstrauen. Die Arbeitsqualität sinkt zwangsläufig. Betriebliche Kosten sind die Folge.

Supervision ist ein Weg dazu, dies zu verhindern.

Supervision ist keine Feuerwehr. Sie dient der Vorbeugung und soll Arbeitsfreude, Spaß und Kreativität auffrischen und fördern. Sie wird verhindern, dass eine Situation, wo eine Feuerwehr gebraucht wird, überhaupt entsteht.

Im Gespräch wird jeweils ein Thema besprochen, auf das sich das Team geeinigt hat. Gespräche zwischen den Kollegen/innen finden immer wieder statt: im Vorbeigehen auf dem Flur, in der Pause, in der Übergabe. Dabei soll es auch bleiben. Es ist zufällig, beiläufig und bestenfalls gemischt mit anderen wichtigen Themen.

Die Supervision hat die Kommunikation im Team ausschließlich zum Thema. Allein dafür ist nun Zeit. Eineinhalb Stunde, einmal im Monat. Nur dafür, ungestört von anderen (wichtigen) Themen. Angeleitet von einem Neutralen Dritten, ohne Chefs, ohne Vorgesetzte.

Der Supervisor ist kein Schiedsrichter, auch kein Hellseher oder Zauberer. Er ist als neutraler und „neugieriger“ Beobachter dabei. Er stellt Fragen, leitet die Kommunikation in der Gruppe und sorgt dafür, dass „der Faden nicht abreißt“.

Nicht alle Alternativen sind schnell entdeckt oder geregelt. Sie müssen sich entwickeln. Supervision bedarf der Regelmäßigkeit.


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